Bildungschipkarte kein Ersatz für höheres Sozialgeld!
Familienbund fordert Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze bei Kindern
Der Familienbund der Katholiken im Erzbistum Bamberg hält die Pläne zur Einführung einer Bildungschipkarte grundsätzlich für sinnvoll. Diözesanvorsitzender Prof. Dr. Heinz Tröster: „Diese Karten können einen wichtigen Beitrag für die Förderung von Kindern leisten. Sie dürfen allerdings eine Erhöhung des Sozialgeldes nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Deshalb muss die Chipkarte grundsätzlich allen Kindern zugänglich sein.“
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22.09.2010
Bamberg
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Dr. Kristina Schröder
Bundesfamilienministerin, bei der Vorstellung von "Monitor Familienleben 2010" am 31. August 2010
Wie zufrieden die Familien sind, hängt ganz besonders davon ab, ob sie genügend Zeit mit ihren Kindern und Angehörigen verbringen können. Zeit ist die Leitwährung einer modernen Gesellschaftspolitik. Mein Ziel ist deshalb, bessere Voraussetzungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen. Dafür brauchen wir flexiblere Arbeitszeiten und eine Unternehmenskultur, die nach der Qualität geleisteter Arbeit und nicht nach der Präsenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragt.